Bau des Gästehauses
Das Gästehaus befindet sich oben auf einem Hügel, mit einem atemberaubenden Blick aufs Meer und zwei Stränden links und rechts vom Hügel. Die Baustelle ist ca. 10 Minuten Fussmarsch ausserhalb der Dorfgrenze. Wir bauen mit natürlichen und lokalen Baumaterialien, total Transkei-Style, was Lehmziegel und Strohdächer bedeutet. Die Dorfleute helfen beim Bau: Frauen stellen Ziegel her, Jungs sammeln Steine für die Fundamente und helfen den grossen Teich graben, Mädchen tragen Wasser, und Männer helfen die Fundamente legen und Wände bauen. Die Ziegel und das Stroh fürs Dach werden der Dorfbevölkerung abgekauft.
Während der Bauzeit hat sich das Design des Hauses immer wieder verändert, und schliesslich mussten wir vom Stroh absehen und das Dach mit Wellblech decken, weil die Dachstruktur nicht stark genug wäre, um das Gewicht von all dem Stroh zu tragen. Also haben wir halt eine dünne Schicht Stroh befestigt, damit es von innen schön aussieht, und dann Wellbleche darauf befestigt. Auf der Vorderseite wurden die Fundamente gelegt und mit dem Bau von Steinwänden begonnen. Die Kinder haben Haufenweise Steine gesammelt in den Feldern, aus denen nun die Wände gebaut werden. Ausserdem haben sie unzählige Bündel von Stecken gebracht, mit denen wir die Schutzwände um die Feuerstelle erneuern und ausbessern.
Rings um die Baustelle geht ein Zaun, und innerhalb befindet sich der Gartensitzplatz mit Schutzwänden (aus Pfosten und Stroh), ein paar Gemüsebeete und ein grosser Teich und ein kleiner Teich. Ausserhalb vom Zaun sind das Kompost-Klo und die Busch-Dusche, sowie ein kleiner Teich beim unteren Garten. Das Wasser das wir benützen kommt von einer nahe gelegenen Quelle, und im Sommer sammeln wir Regenwasser.
Um zu sehen woran wir zur Zeit arbeiten, lese unseren Sobonana Blog!
